Neues Karl-Heller-Stift feiert Richtfest

Meilenstein in Röthenbach a.d.Pegnitz erreicht

Projektpartner v.l.: Klaus Hacker, Bürgermeister Stadt Röthenbach; Manfred Wolf, Geschäftsführer Stadtmissions-Fachbereich Senio-ren; Gabi Rubenbauer, Vorständin Stadtmission; Matthias Ewelt, Vorstand Stadtmission; Gudrun Dreßel, Vorständin Stadtmission; August Lotz, Investor; Paul Breitner, Investor; Linda Hirt, Architektin.

Investor Paul Breitner mit Stadtmissions-Vorständin Gudrun Dreßel

Stadtmissions-Vorstand Matthias Ewelt, im Hintergrund Manfred Wolf.

Der Zimmermann sprach den Richtspruch und ließ sein Glas am Neubau zerschellen: Scherben bringen Glück

NÜRNBERG.    Rohbau und Dachstuhl des neuen Karl-Heller-Stiftes am Steinberg II in Röthenbach sind fertiggestellt. Mit etwa 200 Gästen wurde das traditionelle Richtfest am Montag, 16.10., auf dem Baugelände gefeiert. Damit hat das Bauprojekt wie geplant einen weiteren Meilenstein erreicht.

Im Sommer 2018 wird das bisherige Karl-Heller-Stift von der Schlesierstraße in das neue Haus an der Werner-von-Siemens-Allee umziehen.

Stadtmissions-Vorstand Pfarrer Matthias Ewelt freute sich, dass der Baufortschritt der vorgesehenen Planung entspreche. „Auch wenn wir uns da nicht immer so bewusst sind – Gott geht auch und gerade in solchen Großprojekten mit und gibt uns sein Geleit“, so Ewelt. Der Baukörper und seine Angebote entwickelten sich hervorragend, sagte auch Manfred Wolf, der bei der Stadtmission Geschäftsführer des Fachbereiches Senioren ist. „Die Menschen, die hier leben werden und die Mitarbeitenden, die sie liebevoll umsorgen, werden dieses Haus mit dem diakonischen Geist und Lebendigkeit erfüllen“, kommentierte Wolf weiter.

Investor und Bauherr Paul Breitner nutzte sein Grußwort, um der Stadt Röthenbach, den Projektpartnern und Bauausführenden herzlich Danke zu sagen. Der ehemalige Fußballprofi engagiert sich mit seinem Partner August Lotz für alters- und pflegegerechten Wohnraum. So hat die Projektentwicklungsgesellschaft Breitner & Lotz mit Sitz in Velbert neben dem neuen Karl-Heller-Stift  bereits eine Reihe weiterer Pflege- und Wohneinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Solingen gebaut.

Kompetenzen und neue Angebote im Karl-Heller-Stift

In dem Röthenbacher Neubau wird die Stadtmission Nürnberg ab 2018 insgesamt 99 Bewohnerinnen und Bewohnern betreuen und pflegen.

Bereits jetzt hat das Karl-Heller-Stift einen besonderen Schwerpunkt in der Betreuung von demenzerkrankten Frauen und Männern. Die Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken hat die Einrichtung als erste in der Region mit dem Qualitätssiegel Demenz ausgezeichnet. Im neuen Gebäude wird das Karl-Heller-Stift seine Angebot dahingehend ergänzen: In einer sogenannten Pflegeoase können dann bis zu acht schwerstdemente, immobile Frauen und Männer intensiv und gemeinschaftlich in ihrer letzten Lebensphase betreut werden.

Zudem entstehen in dem neuen Karl-Heller-Komplex 36 sogenannte Service-Appartements und 32 Betreute Wohnungen. Diese Wohnformen bieten Senioren und chronisch erkrankten Menschen in Röthenbach erstmals die Möglichkeit, bis ins hohe Alter im eigenständigen Zuhause zu leben.

Konzeptionell ergänzt werden die Pflege- und Wohneinheiten des neuen Karl-Heller-Stiftes durch eine Kindertagesstätte, die im benachbarten Gelände ebenfalls neu gebaut wird. Betreiber des Krippen- und Kindergartenbetriebes wird ebenfalls die Stadtmission Nürnberg sein.

Neubau sinnvoll und notwendig

Weil das alte 1965 erbaute Karl-Heller-Stift an der Schlesierstraße nicht mehr in wirtschaftlich tragbarem Rahmen bedarfsgerecht modernisiert werden kann, hat sich die Stadtmission zum Neubau entschlossen. Angehörige sowie neue Bewohnerinnen und Bewohner können sich bereits jetzt bei der Stadtmission Nürnberg Pflege gGmbH registrieren lassen, sofern sie an einem Einzug im neuen Komplex interessiert sind.

Meldung vom: 17.10.2017

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